Neuer Herbsttrend: #gartenaufräumenistdoof

[Enthält Werbung für ein Buch/Rezension]

Also bevor Ihr alle in Eure Gärten eilt und wie unsere Nachbarn alles niederschneidet und entsorgt:

Habt Ihr Euch eigentlich mal gefragt wo Insekten und Schmetterlinge überwintern? Nein?

Mir war das auch nicht wirklich bewusst, bis ich das Buch von Elke Schwarzer: Schmetterlingsgarten gelesen habe!

Sie überwintern als Eier, als Nymphen als Raupen oder als Falter in unserem Garten. Was also passiert, wenn man den Garten komplett leerräumt?

Genau! Sie werden entmietet, fristlos gekündigt und obdachlos!

Eine kleine Übersicht über Eure Untermieter und ihre Bedürfnisse findet Ihr hier:
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/tiere/insekten/25090.html

Unsere Hotspotzone (siehe Foto) und zahlreiche Verstecke waren letztes Jahr noch nicht vorhanden. Deshalb lohnt es sich auch immer darüber nachzudenken dauerhaftes Naturgartenchaos zu schaffen 😉

Hotspotzone

Zwar ist es im Schrebergarten nicht ganz so einfach die Nachbarn nicht mit ungewollten Samen zu beglücken, aber man kann die Pflanzen auch abschneiden und an Orte legen, an denen sie das nicht oder nur unter Aufsicht machen.

Bei uns wird es wieder das Tomatenhaus werden. Dort habe ich übrigens letztes Jahr auch Feigenäste und nicht reife Früchte gelagert und dieses Jahr haben wir kleine Feigenbabies.

Falls Ihr nicht so viel Platz oder Grünzeug habe: Laubhaufen sind auch immer eine gute Sache und ein kostenloser Winterschutz, der später zu gutem Kompost werden kann!
Ich schleppe regelmäßig im Herbst Laub auf den Balkon und packe meine Pflanzen darin ein! Meine Nützlinge wollen ja auch nicht erfrieren!

Also heißt es dieses Jahr: Faulheit siegt und

#gartenaufräumenistdoof!

Wer macht mit?

LG aus dem Hortus am Iltispark