Lesetipp: Schmetterlingsgarten

Autorin: Elke Schwarzer
Erschienen: 2019
128 Seiten, 111 Farbfotos
Klappenbroschüre
ISBN 978-3-8186-0378-6

Preis: 16,95 € gedruckte Ausgabe
12,99€ E-Book


Weitere Infos unter: ulmer.de

Inhaltsverzeichnis:

Ein Garten für Schmetterlinge ab Seite 4
Gärten als Zuflucht für Falter Seite 6

Gestaltung für Schmetterlinge Seite 9

Falterportäts Seite 14

Raupenfutterpflanzen Seite 57

Nektarpflanzen Seite 90

Services Seite 120
Noch mehr Raupenfutter- und Nektarpflanzen Seite 122

Zum Weiterlesen Seite 125

Bezugsquellen Seite 125

Nachgeschlagen Seite 126

Flatter, Flatter….

In der Einleitung geht es um: Den Schmetterlingen über die Flügel geschaut und genau das trifft es eigentlich genau. Dieses Buch macht Lust auf mehr Garten und mehr Mitbewohner. Die Fotos sind superschön, man kann es eigentlich gar nicht mehr weglegen.

Wo schlafen Schmetterlinge, wo überwintern sie, welche Pflanzen und Stellen im Garten werden bevorzugt? Die Antworten gibt es natürlich ich Buch.

Die Falterporträts sind ausführlich beschrieben und die Bilder zeigen die Entwicklungsstufen sozusagen vom Ei bis zum Falter.


Zitat: „Die hier vorgestellten Esswaren für Raupen passen auch in den kleinen Hausgarten„….

Auch wenn es nicht alles heimische Pflanzen sind, so stimme ich der Autorin absolut zu. Viele von den Pflanzen befinden sich schon in unserem Garten und Anregungen für den ein oder anderen Kandidaten habe ich auch gefunden. Toll und ausführlich beschrieben. Schade, dass das Buch nicht dicker ist.

Ich schmunzel immer wenn jemand auf eine unserer Pflanzen zeigt und meint, dass das Unkraut ist.

Antwort von mir ist immer: Es gibt kein Unkraut, es gibt nur Kulturbegleitkräuter 😉

Viele wichtige Nektarpflanzen sind essbar und/oder waren sogar früher Heilkräuter. Auch das erwähnt die Autorin.
Ihre Liste für die Schmetterlinge ist auch sehr schön nachzupflanzen.

Die Serviceliste ist gut, könnte aber noch viiieeeel umfangreicher sein.
Man findet noch Hinweise zu anderen Büchern u.a. auch zum dem Buch von Markus Gastl, Das Drei-Zonen-Konzept das ich auch schon rezensieren durfte.
Es gibt Hinweise auf Bestimmungseiten und Bezugsquellen
Die praktischen Klappeinbände lassen sich wie Lesezeichen an wichtigen Stellen fixieren.

Mein Fazit:
Wenn man nach dem Lesen eines Buches an eine Schlehen- und/oder Weißdornhecke geht und nachsieht ob sich dort vielleicht Eier befinden, wenn man eine Haben- Will-Liste mit neuen Pflanzen schreibt und dann auch noch entscheidet, dass man unbedingt noch einen 2. Mörtelkübel mit Brennesselwuchs benötigt, dann würde ich mal behaupten: Klasse, Ziel erreicht!

Flüssig und schön zu lesen, die Bilder machen wirklich Freude.

Leider wird in dem Buch auch klar warum wir kaum noch Insekten in den Gärten haben. Es fängt bei der Nahrung für die Raupen an, geht weiter bei den Nektarpflanzen (die auch oft fehlen) und geht weiter bei der Überwinterung. Einige Falter überwintern als Ei an den Pflanzen oder benötigen Schutzzonen. Wie man die schafft steht natürlich auch – kurz- beschrieben.