Wichtig: Jetzt Wasserstellen für Tiere und Insekten aufstellen!

Unsere Gartenbewohner und ich haben ein stillschweigendes Abkommen: ich hänge ihnen Nistkästen auf, spritze nicht mit Gift – damit sie immer genügend Insekten finden -, füttere sie im Winter und ich denke an frostfreien Tagen und besonders im Sommer daran ihnen Wasserstellen zur Verfügung zu stellen.

Wenn ich das nicht mache, dann kann es passieren, dass mir eine Amsel beim Gießen mitten unter den Wasserstrahl hüpft oder die Spatzen auf dem Gewächshaus sitzen und mich böse anfiepen…

Ich lege ganz normale Pflanzenuntersetzer in den Rasen, die ich täglich auswasche und neu auffülle. Die Untersetzer haben den Vorteil, dass auch Igel und andere Tiere daraus trinken können. Für Vögel ist es immer besser etwas höher gelegene oder katzensichere Plätze zu wählen, sonst war es vielleicht das letzte Bad.

Auf dem Balkon nutze ich eine alte Pfanne als Wassertränke. Gut zu Reinigen und zu schade zum Wegwerfen 😉 Apropos: Reinigen!

Wichtige Tipps zum Thema Vogeltränken und Sauberkeit findet ihr beim NABU!
Bitte unbedingt durchlesen.

Es gibt natürlich auch einige Vögel, die eher größere Pfützen bevorzugen. Warum auch nicht?

 

Insekten brauchen auch Wasser!

Alle reden vom Bienenschutz und Nektarpflanzen, dass Insekten aber auch Wasser benötigen, erwähnen wenige. Bei uns am Teich haben wir eine kleine Moosecke angelegt in der alle durstigen Bewohner, die nicht so gut schwimmen können, gefahrlos trinken können und man glaubt es kaum, aber an der Stelle ist genauso viel los wie momentan in unserem Salbei.

Ich fülle seit über einem Jahr auf dem Friedhof weggeworfene Wasserschalen auf und stelle sie neben den Brunnen (an zwei Stellen). Für die Bienen ziehe ich immer Algen aus dem Wasser aus denen sie dann gefahrlos trinken können. Inwzischen folgt noch jemand meinem Beispiel und füllt auch die Schüsseln auf. Vorgestern waren wir dort und ich musste begeistert feststellen, dass irgendjemand den Wasserstand erhöht hat, so dass jetzt immer genügend Wasser auch am Rand und die Bienen meine „Algenhilfe“ gar nicht mehr benötigen. Es kann alles so einfach sein, oder? 😉

 

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