DIY: Gemüsereste nachwachsen lassen

Gemüse aus Resten ziehen? Das war genau mein Thema! Deshalb habe ich beim ulmer Verlag bei der Blogparade mitgemacht und als das Überraschungspaket kam, war ich glatt: Sprachlos! Dankeschön 😉


Jetzt war ich aber in einer ziemlichen Zwickmühle: Buchrezension war absolut kein Problem, aber da ich gerade alle Pflanzen eingeräumt habe (alle Fensterbänke sind voll) und Herbst absolut nicht die richtige Jahreszeit zum „regrowen“ von Gemüseresten ist, musste ich etwas aus meinem Archiv kramen.
Die Fotos sind also schon älter!

Wissenswertes und Bestelladresse findet Ihr hier:


Über den Titel

Ich möchte meine Veggies nicht regrowen, mit würde es reichen, wenn ich es schaffe aus Gemüseresten neue Pflanzen zu ziehen. Ich mag dieses „Verenglischen“ absolut nicht, aber das Buch ist auch nicht für mittelalte Herrschaften gemacht, sondern soll die junge Generation ansprechen und das passt perfekt. Ich werde mein Exemplar an jemanden weitergeben, die in einem Kindergarten arbeitet und ich könnte mir vorstellen, dass die Kinder sowas auch spannend finden.

Inhaltsverzeichnis


Wie vermehrt man eigentlich Gemüse, was für ein Standort ist nötig und wie kann man die Pflanzen so kultivieren, dass sie den Winter überleben: Ihr seht, alle Fragen werden abgearbeitet. Es gibt einige Pflanzen bei denen ich zwar von einer Zimmerhaltung abraten würde, aber: Es kommt auch auf immer das Zimmer an.

Meine eigenen „regrow“ Favouriten

A wie Avocado. Supereinfach aus einem Kern zu ziehen, beim richtigen Standort als Pflanze relativ pflegeleicht. Das Foto ist von 2008 und die Pflanze war da 2-3 Jahre alt.

 

M wie Mango. Die Zicke im Topf. Mein Tipp: Sofort einen tieferen Topf nehmen, da Mangos gerne Pfahlwurzeln bilden und nicht gerne umgetopft werden. Foto ist von 2006

Eigentlich wollte ich Euch hier ein Foto von unserem Stangensellerie zeigen, den ich als Stumpf bewurzelt und im Garten ausgepflanzt habe. Im Sommer 2016 ist wieder normal ausgetrieben und wir konnten ihn nochmal beernten. Danach hat er sogar den Winter noch überstanden und im Frühjahr geblüht. Ich finde leider das Foto nicht mehr! Auf dem Foto seht ihr Pak Choi (Porree hatte ich auch noch…).Der wurde zwar leider im Garten von den Schnecken aufgefressen, aber er hatte – immerhin – wieder Wurzeln

 

Z wie Zitronengras. Erfolgreich 2016 bewurzelt. Hat zwei Sommer im Garten verbracht und steht jetzt wieder im Wohnzimmer an einem warmen Südfenster.

Die Autoren


Mein Fazit:

Zitat:„Wir hoffen, dass dieses Buch allen Lesern Freude bereitet und für mehr Grün auf den Tellern und eigenen vier Wänden sorgt.“

Bis auf die Kritik am Titel ist das Buch perfekt für diejenigen, die ihren eigenen Grünkram pflegen und wachsen lassen möchten. Für etwas Fortgeschrittenere ist das Buch nicht unbedingt etwas, ich glaube, dass die meisten schon über diesen Punkt hinweg sind. Es gibt so supertolle Pflanzen, die sich nicht nur „regrowen“ sondern auch dauerhaft halten lassen, ich hoffe Ihr versucht es einfach mal.

Ihr glaubt gar nicht wie viele Lauchzwiebeln (man kann davon übrigens auch das Grün in den Salat schneiden) und Knoblauch (der sät sich inzwischen selber aus) bei uns inzwischen im Garten wachsen/wächst. Wenn man – wie ich- jemand ist, der alles möglich einfach in die Erde steckt und dann mal guckt was passiert, dann ist sowas doch normal, oder? 😉

Nachmachen ausdrücklich erwünscht!