Wie wilde Gärten glücklich machen
Rezensionsexemplar
Mein Fazit:
Sie hat es wieder geschafft! Das ist das dritte Buch dieser Autorin und ich lerne immer etwas dazu.
Wir starten bei der Entstehung der Erde, den Kreisläufen in der Natur, die Veränderung durch die Menschen und wie wir alle etwas unternehmen können um ins „Tun“ zu kommen. Mit sehr ausführlichen und einfachen Anleitungen.
Mir ist das leider etwas zu wildbienenlastig, weil ich der Meinung bin, dass wir mehr für ALLE Insekten unternehmen müssen, aber das eine schließt das andere ja nicht aus 👍
Die Liste mit bedrohten Pflanzen würde ich n zuoch etwas ergänzen. Meine Liste findet ihr hier:
Bedrohte Pflanzen für den heimischen Garten
Ansonsten: Tolles Buch für alle, die Gärten für Mensch und Natur anlegen und sich ausführlich informieren wollen.
Los geht’s!
Zum Buch und Verlag geht es hier:
Inhaltsverzeichnis:

Vorwort
Zitat: “ Liebe Wildnis-Gärtnerin, lieber Wildnisgärtner,
Let’s go wild nimmt dich mit auf eine spannende Reise mit – nicht nur in die Wildnis, sondern auch zu tieferem Verständnis, warum Wildnis und ein wild gestalteter Garten dir Glücksmomente und Gesundheit zaubern kann.“
„Lass dich von der Vielfalt, dem orchestrierten Zusammenwirken von Mikroorganismen, Pilzen, Pflanzen und Tieren beeindrucken…..“
„Also worauf wartest du noch?
Kapitel: Wildnis & Glück
Wie passt das zusammen?

Kapitel: Was ist eigentlich Wildnis?
Einmal Erdgeschichte zurück und wieder vor. Vom Holozän über die Eem- Warmzeit, weiter zum Mittelalter, der Romantik und den Märchen und Sagen aus der damaligen Zeit.
Wildnis gibt es auch heute noch. Nur wo?

Lust auf mehr Wildnis?
Dann geht doch einfach in den Garten

Kann ich alles bestätigen 👍
Besonders interessant ist das Kapitel:
Weniger Arbeit, mehr Natur oder etwas Unordnung?
Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich mein Motto: Faul und verfressen, sehr ernst nehme und genau das Prinzip Naturgarten wird ausführlich beschrieben.
Zitat: “ Während ein klassischer Ziergarten mit etwas 150 bis 300 Arbeitsstunden zu Buche schlägt, kommt ein gut etablierter Naturgarten mit 20 bis 30 Stunden aus.
Hinweis: Da wir Kleingärtner sind, liegen wir stundenmäßig dazwischen, weil wir ja auch etwas Essbares aus dem Beet entfernen und essen. Einige unberührte Ecken gibt es natürlich. Bin ja faul!
Kapitel: Erleben, entdecken und sogar forschen im eigenen Garten
Ihr kennt doch das Glücksgefühl, wenn im Frühling die erste Schlüsselblume o.a. blüht, aber wusstet ihr, dass ihr mit wirklich allen Sinnen genießen solltet. Es gibt auch zahlreiche Organisationen, denen ihr eure Beobachtungen mitteilen und so auch die Wissenschaft unterstützen könnt?
Kapitel: Hol dir gefährdete Arten in den Garten

So einfach ist das wirklich! Siehe Liste oben 👍
Es gibt Bauanleitungungen für einen Sand- oder Kiesweg, die wichtige Funktion von Blühsäumen, Bäumen, Hecken und natürlich mit Pflanztipps.
Ein Kapitel beschäftigt sich mit dem Second-Life-Holz

Das Kapitel ist sehr umfangreich und gibt viele Praxisbeispiele für die Lagerung und Positionierung im Garten. Auch für kleine Gärten 👍
Mauern, Steine und Steingärten werden auch ausführlich beschrieben, genau wie Wasser im Garten und Wiesen.

Und ich schreibe immer: Ohne Teich taucht nichts 😇
Mein Lieblingskapitel ist:
Gemüse und Co. – Wo Vielfalt Wurzeln schlägt
Da ich nicht zu viel verraten möchte, schreibe ich nur die Überschriften auf.
Vielfältiges Mosaik wie in der Natur
Dein Nutzgarten – eine Biodiversitätsinsel von hohem Wert
Stadtgarten als Ökopassage: Grüne Autobahn für Summer und Brummer
Alte Bekannte und heimliche Stars – Pflanzenauswahl mit Mehrwert
Weitere Schritte , um die Biodiversität in deinem Nutzgarten zu fördern
Dein Garten als lebendige Verbindung von Artenvielfalt und Selbstversorgung
Es gibt noch viele andere spannende Kapitel, aber die Rezension ist schon lang genug.
Selber lesen, macht sowieso mehr Spaß!
Liebe Grüße Melanie
P.S.: Es gibt noch tolle Buchtipps am Ende des Buches und natürlich auch noch eine Vorstellung der Autorin. Das möchte ich euch natürlich natürlich nicht vorenthalten.

