Wusstet ihr, dass man Pflanzen so wachsen lassen kann, dass sie sich selbst beschatten.
Das ist unsere Stachelbeere. Ja, da irgendwo!
Die wächst im Schatten von unserer Indianerbanane/Paw Paw/Asimina triloba.

Ihr seht auch eine große Edelstahlschüssel.
Das ist ein Upcycling Projekt! Die Schüssel wurde in der Großküche zum Abtropfen von Speisen genutzt und ist unten löchrig. Also der perfekte Topf für mein Seidenakazien- Bonsai.
Besonders praktisch: Der Topf verhindert, dass die Stachelbeere dort wieder austreibt und wenn ich gieße, bekommen beide Pflanzen Wasser! Ich bin ja faul 😇
Apropos faul
Ich weiß nicht, wie es euch beim Ernten von Stachelbeeren geht, aber mich nervt das Gepieke extrem und die leckersten Stachelbeeren wachsen oft ganz versteckt unter den Blättern.
Also versuche ich sie einfach zu Spalieren indem ich einige Äste hochwachsen lasse und wie man gut erkennen kann: Die Früchte wachsen auf der Seite an der man sie ohne viel Gepiekse ernten kann.

Gut zu wissen
Natürlich findet die Pflanze es nicht gut, dass sie nicht frei wachsen kann und versucht wild auszutreiben. Ich schneide alle Äste, die in die falsche Richtung (also vom Gitter weg) ab und fädel jedes Jahr ein paar kleine wieder neu ein. Die alten Äste tragen irgendwann nicht mehr und werden dann komplett rausgeschnitten.
Sonstiges:
Ich habe mir richtig gute, stichfeste Handschuhe besorgt! Da piekst nichts mehr durch 👍
Die „Spaliermatte“ ist eine Armierungsmatte aus dem Baumarkt. Damit kann man alles mögliche machen 👍
