Im Schrebergarten braucht man wirklich keine Uhr.
Man weiß exakt, wann es 15:00 Uhr ist.
Nicht wegen der Sonne und nicht wegen innerer Ruhe.
Sondern weil plötzlich irgendwo ein Rasenmäher startet.
Und dann geht alles ganz schnell.
Ein Nachbar fängt an. Zack. Kettenreaktion.
Innerhalb von Sekunden klingt es, als würde ein internationaler Flughafen eröffnen. ✈️🌱
Startbahn links: Benzinmäher.
Startbahn rechts: Elektromäher mit Verlängerungskabel.
Irgendwo dazwischen jemand, der sein Gerät offensichtlich seit 1983 nicht mehr gewartet hat.
Keiner hat sich abgesprochen.
Und doch sind alle gleichzeitig bereit.
Als gäbe es ein geheimes Schrebergarten-Startsignal.
Vielleicht eine WhatsApp-Gruppe.
Vielleicht einfach jahrzehntelange Konditionierung.
Natürlich dauert das Ganze nicht lange.
Also… nur zwei Stunden.
Aber wehe 👆🏻und das ist wichtig 👆🏻
wehe, man mäht um 14:58 Uhr.
Dann steht plötzlich Dieter „rein zufällig“ am Zaun.
Na, naaa…“, sagt er.
„Die Ruhezeit geht doch eigentlich bis 15:00 Uhr.“
Und dann folgt sie:
die komplette Gartenordnung.
Auswendig.
Mit Fußnoten. 📜😌
Und nun zu Dieter.
Man sieht ihn nie arbeiten, nie jäten, nie mähen, nie schwitzen.
Aber immer, wirklich immer, genau in dem Moment,
in dem man selbst die Handschuhe anzieht.
Kaum ist der Spaten im Boden, steht er plötzlich da,
lehnt am Zaun und schaut… prüfend.
Dann kommt ganz unschuldig die Frage:
„Pflanzt ihr die auch richtig?“
Er weiß alles.
Über Rosen.
Über Regen.
Über Mondphasen.
Über dein Beet.
Vor allem über dein Beet.
Und obwohl man ihn nie arbeiten sieht,
ist sein Garten perfekt gestaltet.
Kein Unkraut.
Keine schiefe Kante.
Alles wie aus dem Ei gepellt. 🥚✨
That‘s Schrebilife 💚
