Winterzeit: Wachsfresserzeit

Update:

Nach den ersten Tagen im Betrieb gibt es einige Sachen über die ich berichten möchte.

1. Mein Kerzenleuchter im Wohnzimmer wird nicht mehr mit den großen Kerzen bestückt. Die sind nicht nur teuer sondern sehen auch nicht wirklich schön aus, wenn sie etwas weiter runtergebrannt sind.

Wir waren vorhin unterwegs und ich habe neutrale Windlichter besorgt, die mit Teelichtern bestückt werden können. Reicht doch, oder? 😉

Betrieb des Wachsfressers:

Die Dochte gehen schwer an! Ich habe es vorhin mit einem Feuerzeug versucht, aber lange Streichhölzer sind dafür definitv besser und man braucht etwas Geduld. Die Dochte dürfen auch nicht zu tief im kalten Wachs liegen, dann wird es noch schwieriger. Kann aber auch an meiner Konstruktion liegen, die ist ja flexibel.

Ich hatte eben das Problem, dass ich eine Kerze von dem Leuchter (s.o) verfüttern wollte und die Dochte dadurch bald zu tief im Wachs lagen und fast ausgegangen sind. Momentan habe ich die Dochte einfach mit Kaminofen-Streichhölzern (siehe Foto) etwas hochgedrückt.

Je länger die Dochte brennen umso wärmer wird -logischerweise- die Schale. In meinem Dekoofen ist das kein Problem, solltet Ihr das in Wohnräumen mit Metallschalen machen, bitte für einen hitzebeständigen Untergrund sorgen.  Ich glaube, dass man den Wachsfresser nicht so einfach sich selbst überlassen sollte, der möchte betüddelt werden.

Genau mein Ding und das flackert so schön…..

Update Ende

So langsam wird es draußen ungemütlich und ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich mags dann indoor gerne muckelig und dazu gehören nun mal jede Menge Kerzen. Aber: Wenn Kerzen runterbrennen sehen sie irgendwann unschön aus und man wechselt sie aus. Was macht man dann eigentlich mit den Stummeln? . Wegschmeißen fällt mir immer schwer und deshalb habe ich mal nach einer kreativen Lösung für das Problem gesucht.

Beim Suchen bin ich über die üblichen Kaufobjekte auch auf der Smarticularseite gelandet

Die Kupferrohrbögen waren schnell besorgt und den Glasfaserdocht habe ich im Internet bestellt. Leider habe ich mich mit der Dicke etwas verschätzt, so dass ich die 1 Meter doppelt ins Rohr geschoben habe. Die Metallschüssel habe ich auf dem Flohmarkt gekauft. Materialkosten bisher: 8€.

Das Auffüllen

Ich hatte keine Lust irgendwie an den Rohren herumzufeilen und habe sofort die Schale mit meinen alten Kerzenresten befüllt.

Theoretisch gut, praktisch: Mist!

Die Dochte brauchen durchgehend Berührung mit dem Wachs. Wenn das aber noch nicht warm ist, wie soll das denn gehen?
Ich habe den Docht mit Lampenöl getränkt und unter die Metallschüssel ein Stövchen mit einem Teelicht aufgestellt.


Das klappte absolut nicht, also habe ich einfach die Dochte seitlich auch angezündet und Aha! Die brannten besser als der oben! Also musste ich einfach mehr „Futter“ besorgen oder aber…..einfach den oberen Docht in Richtung Wachs drücken.


Es ist noch nicht perfekt, aber es funktioniert

Inzwischen „füttere“ ich die Schale regelmäßig und sie erwärmt sich relativ schnell und wisst Ihr was das Schönste ist?

Ich habe einen alten Dekogussofen im Wohnzimmer stehen und die Schale steht dort drin und flackert wie ein kleines Kaminfeuer 😉

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