Gartentagebuch April 2016

 

Liebes Tagebuch, es wird Zeit Dich aus dem Winterschlaf zu erwecken.

Heute wurde von uns offiziell die Gartensaison eröffnet und ich dachte, dass ich Dir einfach mal einige Fotos mitbringe, damit Du weißt wie es momentan so bei uns aussieht.

Ok, noch sieht es wüst uns nackt aus, aber alle Kulturbegleitkräuter, die wir nicht essen oder anderweitig nutzen möchten, sind ausgeszupft

Der französische Knoblauch wächst und wächst (rechts mittig im Beet) und heute haben wir Salat, Möhren, Radies und Rettich ausgesät. Mögen sie fleißig wachsen und gedeihen

Unsere Jostabeeren haben es mir scheinbar nicht übel genommen, dass und wie ich sie beschnitten habe. Ob wird dieses jahr auch wieder 14 Kilo ernten können?

 

Jahrelang habe ich erfolglos versucht Bärlauch im alten Garten zu etablieren. Hier wächst er einfach so munter vor sich hin und hat sogar das Umpflanzen überlebt. Und der duftet!!!

Auch die Johannisbeere hat den Auslichtungsschnitt überstanden. Ernte letztes Jahr: 2 Kilo

Experiment geglückt: Dracunulus vulgaris hat den Winter überlebt!

 

Tagesfazit:

Yeah! Alles erledigt was wir uns vorgenommen hatten. Der Garten ist so gut wie „kulturbegleitkräuterfrei“ und auch wenn es mit wirklich schwer gefallen ist: Bis auf Gras und Springkraut habe ich alles Rerupft- und Rezupfte im Beet liegen lassen.  In alten Klostergärten macht man das auch so…..es sieht aber gewöhnungsbedürftig aus.  Die Pflanzen vor Ort kompostieren und als Mulch nutzen, macht aber einfach mehr Sinn und mal sehen ob ich das durchziehen kann. Der Kampf gegen Efeu, wilde Brombeeren und Löwenzahn geht (an manchen Stellen) auch noch weiter. Es kann nur einen geben…..;-)

Ansonsten: Angrillen im Sonnenschein mit Kräutern unter den Füßen und frischen Gras im Salat ist Luxus pur…oder war das andersrum?

LG Melanie