Buchtipp zu dem Thema: Wildniswissen

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Wenn ich am Küchentisch sitze und meiner besseren Hälfte – mehrere- Geschichten vorlese, dann ist es entweder ein gutes Märchenbuch oder irgendwas über Pflanzen!

Ich habe heute im Garten meine Pflanzen umgetopft und hatte plötzlich Vogelmiere in der Hand. Normalerweise zupft man sie einfach raus und entsorgt sie, aber sie wurde ordnungsgemäß in den Garten umgesiedelt.

Schuld ist eindeutig ein Buch, dass ich Euch jetzt vorstellen möchte:

 

 

  • Grahofer Eunike

 

  • Deutsch
  • Fadenheftung
  • Hardcover
  • 20 x 27
  • 256
  • 978-3-99025-407-3
  • Preis: 24,99

    Weitere Infos findet Ihr auf der Verlagsseite:

    Wildniswissen

    Zeigerpflanzen, Wetterpflanzen und 300 alte Rezepte

     

    Über die Autorin:

    Ich folge Frau Grahofer schon länger auf facebook und weiß, dass sie mit Herz und Seele dabei ist. Das spürt und liest man auch im Buch. Es ist wirklich wie eine Zeitreise und ich habe mir beim Lesen gleich einige Pflanzen aufgeschrieben, die wir unbedingt in unserem Garten haben sollten. Welche noch, verrate ich nicht!

    Inhaltsverzeichnis:

    Normalerweise zeige ich an dieser Stelle das Inhaltsverzeichnis. Dieses Mal mache ich es: Spannend!

    Es gibt zu jeder Pflanze eine ausführliche Beschreibung, meistens auch eine Geschichte und unglaublich viele Anwendungsrezepte. Ich habe zwei Rezepte schon ganz oben auf meiner To-Do-Liste. Ein Rezept ist der Goldtaubnessel- Honig von Seite 71 und die Schlehen als Olivenersatz (kannte ich bisher nur von der Kornelkirsche).

    Es gibt nicht nur Geschichten zu den Pflanzen, sondern auch sehr interessante Hinweise wie man einige Pflanzen als Wetteranzeiger nutzen kann! Die Geschichten wirken authentisch und sind aus Gesprächen mit alten „Kräuterhexen“ entstanden. Hier ist mal ein sehr schönes Beispiel:

    Frau Grahofer nimmt Euch in ihrem Buch mit durch die Jahreszeiten und zeigt welche Wildnispflanzen man wann ernten und verarbeiten kann. Gundelreben laufen für den normalen Gärtner als „Unkraut“, da es aber bekannterweise (habe ich so entschieden) nur #Kulturbegleitkräuter gibt, ist es doch eigentlich perfekt, wenn man etwas Gesundes, Pflegeleichtes selbst im Garten anbauen und essen könnte, oder?
    Ausführliche Standortbeschreibungen mit Bodenanforderungen sind natürlich auch ausführlich vorhanden!

Mein Fazit:

Ihr habt Lust Euch etwas mehr mit essbaren #Kulturbegleitkräutern zu beschäftigen und wisst nicht wie und wo Ihr anfagen sollt? Das Buch ist der perfekte Einstieg und die Rezepte auch für Laien machbar. Das Buch ersetzt keinen Besuch beim Arzt, aber es hilft dabei herauszufinden, dass Z.B. Vogelmiere ein pflegeleichter, leckerer Bodendecker für den Garten ist, genauso wie Ringelblumen (die können noch mehr) und Vogelknöterich und und und.

Bekommt einen Ehrenplatz bei mir (damit ich schnell mal nachschlagen kann) 😉