Aktion: Wildbienen-Sandkasten

„Rettet die Bienen“ ist in aller Munde, aber wusstet Ihr, dass ca. 75% unserer Wildbienen auf Nistplätze im Boden angewiesen sind?

Die Insektenhotels zum Aufhängen und mit Niströhren sind eine gute Starthilfe für die 25%, die in ihren Beständen nicht so stark gefährdet sind und sie sind besser als gar nichts Anzubieten.

Wissenswertes vom NABU

Wir haben in unserem Garten mehrere „Sandkästen“ (die Profis nennen das: Sandarium) und vielleicht kann ich Euch damit zum Nachmachen anregen.

Wie legt man ein Sandarium an:
Minitipp: Sandarium

Anmerkung: Es ist egal wie groß ein Sandarium ist, jede noch so kleine Fläche zählt. Selbst auf dem Balkon kann man einen Blumentopf oder eine Weinkiste als Nisthilfe anbieten.

Unsere Bienensandkästen

Sandarium

Am Rand unseres Kräuterbeetes haben wir eine kleine Sandstelle. Dort wurde der Boden ausgekoffert und mit Bausand aufgefüllt. An solchen Sandstellen gibt es oft Probleme mit Katzenkot, deshalb haben wir einen alten Vogelkäfig (lag auf dem Sperrmüll…) als Schutz darüber aufgestellt.

Als wir im Frühjahr diese Fläche zum Lagern von Müll nutzen mussten, waren einige Wildbienen überhaupt nicht erfreut. Wir haben entschieden, dass wir die Fläche nicht zum Sitzen benötigen und dav Rasen für uns nicht in Frage kommt (macht zu viel Arbeit) haben wir sie zur mediterranen Ecke mit Sandarium ernannt. Es kommt noch eine kleine „Dekositzgruppe“ auf die Fläche aber ansonsten bleibt sie fast bewuchsfrei.

Neugierig geworden?

Hier findet Ihr meinen Beitrag zu dem Thema auf dem wildbienen-portal des ulmer Verlages mit weiteren Anregungen und Tipps


Die besten Nisthilfen nützen nichts, wenn die Bienen keine Nahrung finden. Deshalb gehören natürlich auch viele Nektarpflanzen in den Garten oder auf den Balkon. Aber das wisst Ihr ja bestimmt schon, oder?